Unsere Neuigkeiten

Zonta Leverkusen schafft einen neuen Arbeitsplatz: 4800 Euro Spende für die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V.

Wir freuen uns sehr über eine großzügige Spende des Leverkusener Zonta-Club. Der Erlös des Benefiz-Golfturnier über 4800 € wird zur Finanzierung einer 400-Euro-Kraft verwendet. Diese soll sich verstärkt für Öffentlichkeitsarbeit und Sponsorensuche einsetzen. Wir suchen eine engagierte Frau, die sich mit dem Thema sexualisierte Gewalt auseinandergesetzt hat.

Freitag 23.09.2011

Jubiläumsveranstaltung "Sich wieder entfalten können" 25 Jahre Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V.

Ein wunderbares Fest mit Vertreterinnen aus Politik und Gesellschaft, Freundinnen  und Freunden
Der Vortrag Frau Dr. Birgit Palzkill : „Zwischen Turnschuh und Stöckelschuh"
Chancen und Begrenzungen von Mädchen und Frauen im Sport bestätigte Grundlegendes und eröffnete neue Perspektiven. Vielen Dank für alle Glückwünsche, mutspendenden Worte und Geschenke !!!

28.10. - 20.11.2011

Ausstellung „Die Hälfte des Himmels!“ 99 Fotos und 99 Interviews

  • Worauf bist du in deinem Leben stolz?
  • Was ist für dich das Schöne daran, eine Frau zu sein?
  • Was das Unangenehme?
  • Bist du in deinem Leben je mit Gewalt in Berührung gekommen?
  • Was wünschst du dir von der guten Fee, damit Mädchen und Jungen ohne Angst aufwachsen können? 

und ein Spiegel....

Eine wunderbare Ausstellung in unsereren Räumlichkeiten, nur schweren Herzens konnten wir sie weiter ziehen lassen! Eindrücke von der Vernissage finden Sie hier:  Die Hälfte des Himmels

Sa./So., 17./18.03.2012, je 10.00-15.00 Uhr

WenDo-Selbstverteidigung und -behauptung für Frauen // Grundkurs

Referentin: WenDo-Trainerin Petra Berg

Frauen erleben verschiedene Formen von Belästigungen, Angriffen und Bedrohungen. Oft bleibt ein Gefühl der Hilflosigkeit, Ohnmacht oder Wut.

Dieser WenDo - Kurs bietet verschiedene Strategien und Möglichkeiten, um mit unangenehmen und bedrohlichen Situationen umzugehen. Unabhängig von Alter und Verfassung werden verschiedene Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungs-techniken geübt, um sich bei körperlichen Angriffen zu wehren und auch subtilen und verbalen Grenzüberschreitungen nicht länger sprach- und hilflos ausgeliefert zu sein.

Inhalt des Kurses sind Übungen zur Wahrnehmung und Selbstbehauptung, Rollenspiele, Gespräche, Übungen zu Kraft und Stärke und Selbstverteidigungstechniken.
Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, etwas Ess- und Trinkbares!
Kosten: 60,- €, Ermäßigung möglich
Anmeldung erforderlich!

Dienstag 24.04. 2012, 19.00 Uhr

Informationsabend zum Thema Ess-Störungen

Referentin: Andrea Frewer

Die Medien sind voll von Diätangeboten, Abnehmen ist das Dauerthema. Für viele geht es weiter. Dann dreht sich alles um die Themen Essen und Gewicht. Nicht selten mündet dies in eine Ess-Störung: das Essen wird stark eingeschränkt oder gerät außer Kontrolle, Heißhungerattacken, mit und ohne Erbrechen. Es handelt sich dann um ernsthafte Erkrankungen, die einer Behandlung bedürfen. Meist sind es Lösungsversuche im Umgang mit inneren wie äußeren Spannungen. Gerade in unserer Beratungsstelle erleben wir sie immer wieder als Reaktion auf die Erfahrungen mit Grenzverletzungen. Dieser Abend bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Erscheinungsformen, Hintergründe, aber auch Behandlungsmöglichkeiten zu verschaffen.

Teilnahme kostenlos, Spende erbeten

Dienstag 22.05.2012, 19.00 Uhr

K.o. - Tropfen - Ein Informationsabend für Betroffene, Angehörige, Interessierte

Etwas ist passiert, genaue Erinnerungen fehlen...

Wie gehe ich jetzt damit um?

Immer häufiger berichten Betroffene von diesen oder ähnlichen Erfahrungen. 

Häufig liegt die Vermutung nahe, dass K.o.-Tropfen verabreicht wurden und sexuelle Übergriffe stattfanden. Wir möchten an diesem Abend  über Wirkungsweise und Nachweisbarkeit dieser Substanzen informieren, Möglichkeiten aufzeigen, sich davor zu schützen und Hilfsangebote vorstellen.

Teilnahme kostenlos, Spende erbeten, Anmeldung erwünscht

K.o.-Tropfen – was ist das?

Als  „K.o.- Tropfen" bezeichnet werden verschiedene meist flüssige Drogen, die anderen  unbemerkt verabreicht werden, um diese in einen willen- und hilflosen Zustand zu versetzen. Neben Barbituraten, Benzodiazepinen kommen vermehrt die sogenannten Partydrogen GBL und GBH zum Einsatz.

Woran kann ich merken, dass K.o.- Tropfen verabreicht wurden?

K.o.- Tropfen werden meist unbemerkt in einem Getränk verabreicht, man kann sie meist kaum schmecken (etwas seifig) oder riechen. Häufig ist das Verhalten nach der Verabreichung der K.o- Tropfen noch unauffällig, die Betroffenen können sich normal bewegen und unterhalten. Häufig wird ihnen übel oder schwindelig, sie haben das Gefühl wie in Watte gepackt, willenlos oder euphorisch zu sein. Viele beschreiben Erinnerungslücken oder sogar zeitweiligen Erinnerungsverlust. 

Wie wirken K.o.-Tropfen?

GBL/GHB gehören zu den dämpfenden Mitteln. Die Wirkung allerdings ist stark von der Person abhängig und der Dosierung abhängig und wird durch den Misch-Konsum etwa mit Alkohol unkalkulierbar und kann tödlich sein. Wirkungsweise und Dosierung:

Geringe Dosierung: Enthemmende, entspannende Wirkung

Mittlere Dosierung: Euphorisierend, sexuell stimulierende Wirkung

Hohe Dosierung:  Schläfrigkeit, Benommenheit, Tiefschlaf, Koma, Atemlähmung, Tod

Wie können K.o.- Tropfen nachgewiesen werden?

Die Nachweisdauer im Blut beträgt ca. 6 Stunden, im Urin ca. 12 Stunden nach Konsum. Deshalb ist es bei jeglichem Verdacht wichtig so schnell wie möglich eine Blut- und Urinprobe  zu entnehmen. Möglich ist dies in jedem Krankenhaus. Sagen Sie den behandelnden Ärztinnen und Ärzten, dass sie den Verdacht auf K.o.- Tropfen haben!

Wie kann ich mich schützen?

  • Das eigene Glas nie unbeobachtet lassen.
  • Keine offene Getränke von Unbekannten annehmen.
  • Bei Unwohlsein, Freunde oder Personal ansprechen.
  • Aufmerksamkeit bei Freundinnen und Freunde, die zuviel getrunken haben oder sich plötzlich anders benehmen als sonst.
  • Nicht zögern, die Disco oder eine Feier zu verlassen.
  • Im Zweifel die Polizei anrufen oder sich sofort an ein Krankenhaus wenden.

Wo finde ich Hilfe, wenn es passiert ist?

Viele Betroffene beschreiben auch einige Zeit nach dem Geschehen Erinnerungs- und Konzentrationsstörungen. Sie erleben ein Gefühl wie in Watte gepackt zu sein und können ihren Alltag nicht wie gewohnt nachgehen. Quälend beschreiben viele das Gefühl, nicht zu wissen was passiert ist. Auch wenn Zeit vergangen ist, ist Hilfe möglich. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. Wir können Sie bei der Bewältigung des Erlebten unterstützen.