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Plakatkampagne Karneval neues Motiv und Motto

07.11.2025

Plakatkampagne Karneval  neues Motiv und Motto

Foto: wupsi
V.l.n.r.: Nina Bockheiser, Claudia Sobotta, Hanna Knein, Thomas Loef, Andrea Frewer, Rogério Pires, Stefan Hebbel, Marc Kretkowski, Gunna Holz, Cornelia Richrath

Auch in der Karnevalssession 2025/2026 setzt die Kampagne „Fastelovend ist kein Freifahrtschein“ ein deutliches Zeichen gegen Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt. Die Kooperation der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V. mit der Stadt Leverkusen, dem Gleichstellungsbüro, dem Festausschuss Leverkusener Karneval, Design B3 und der wupsi GmbH wird in diesem Jahr durch die Polizei Köln bereichert. Der neue Oberbürgermeister der Stadt Stefan Hebbel hat gerne die Schirmherrschaft übernommen und erklärt: „Diese Kampagne ist ein starkes gemeinsames Zeichen aller Teilnehmenden gegen sexuelle Übergriffe gegenüber feiernden Mädchen und Frauen unter dem Deckmantel einer vorgeblichen `närrischen Freiheit`. Gleichzeitig appelliere ich auch an das närrische Volk in unserer Stadt: Seid solidarisch und schaut nicht weg, wenn Ihr Übergriffe bemerkt. Im Karneval und auch sonst während des ganzen Jahres.“

Bereits zum sechsten Mal begleiten die Plakate der Kampagne „Fastelovend ist kein Freifahrtschein“ die Leverkusener*innen in den Bussen der wupsi durch die närrische Zeit. Auch bei Veranstaltungen des Festausschusses Leverkusener Karneval (FLK) sowie auf den Zügen in Wiesdorf und Opladen wird das Kampagnenmotiv wieder präsent sein. 
 
In diesem Jahr zeigt sich die Kampagne mit neuem Motiv und Motto: Aus dem bisherigen Leitsatz „Nein heißt Nein!“ wird „Nur Ja heißt Ja!“ – ein bewusster Schritt hin zu einem klaren Verständnis von Konsens und gegenseitigem Respekt. Andrea Frewer und Hanna Knein von der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V. bekräftigen: “Die neue Botschaft unterstreicht: Es reicht nicht, Grenzen erst im Moment der Ablehnung zu erkennen. Wirklicher Respekt bedeutet, Zustimmung aktiv zu suchen und zu achten.“ Damit fordert die Kampagne einen notwendigen gesellschaftlichen Wandel, der das Thema Konsens in den Mittelpunkt stellt – als Grundlage für Begegnung und Nähe, auch und gerade im Karneval. 

„Wir unterstützen die Aktion auch in diesem Jahr wieder gerne, um diesem wichtigen Thema durch die Plakate in unseren Bussen eine größtmögliche Aufmerksamkeit geben zu können. Die Weiterentwicklung von ‚Nein heißt Nein‘ zu ‚Nur Ja heißt Ja!‘ verdeutlicht, dass eine eindeutige Zustimmung in der gegenseitigen Kommunikation eine entscheidende Rolle spielt“, so Marc Kretkowski, Geschäftsführer der wupsi GmbH. 

Darüber hinaus weist die Kampagne auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten wie „Luisa ist hier!“ und Angebote der Beratungsstelle hin. Die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V. - Frauennotruf Leverkusen engagiert sich seit vielen Jahren für den Schutz vor sexualisierter Gewalt und die Stärkung der Selbstbestimmung sowie Unterstützung von betroffenen Frauen, deren Angehörigen und Fachkräften.